Vorschau: Meditationsreise Ägypten/Kairo

vom 19. – 24. März 2015

 

Große Pyramiden, Sphinx von Gizeh und Kairo

 

Meditation auf dem Pyramidenplateau von Gizeh…

an einem Ort des touristischen Ausverkaufs? Ein Weltkulturerbe und das einzig noch existierende der 7 Weltwunder der Antike, immerhin, aber wozu an diesem Ort meditieren, den Mythen, Geschichten, Geheimnisse überwuchern, den die Wissenschaft mehr oder weniger erfolgreich seit Jahrhunderten in diversen Disziplinen zu erforschen sucht?

Wer sich mit Kraftorten auseinandersetzt wird früher oder später von diesem Ort magnetisch angezogen. Das Interesse, einmal geweckt, zwingt die Informationsfülle von A wie Atlantis bis Z wie Zoser zum Nach-Denken. Der Meditationsweg führt, wählt aus, ohne zu werten und zeigt uns andere Betrachtungsebenen auf. Durch die meditative Verbindung mit dem Ort entsteht ein Kräfteaustausch, der sowohl den Ort, als auch uns selbst bereichert. Kraftvolle Orte dieser Stärke eröffnen einen Zugang zum kollektiven Erbe, zu unserem „Karma“. Orte, die uns zu mehr als einem Abhak-Tourismus auf- und herausfordern. Deshalb scheint es mir sinnvoll, nicht nur bei den Pyramiden, der/dem Sphinx und ihrem engen Umkreis zu verweilen, sondern auch Kairo in unsere Betrachtungen mit einzubeziehen. Erst dadurch finden wir zu unterschiedlichen Formen der Wahrnehmung, bekommen mögliche Antworten auf die Fragen, weshalb und wozu diese außergewöhnlichen Bauwerke, genau an diesem geographischen Punkt der Erde erschaffen wurden. Nicht jede Interpretation, wenn auch wissenschaftlich so gut wie unbestritten, ist auch unumstößlich. Ein Dogma, in allen Geschichtsbüchern verankert, beweist nicht zwingend seine Richtigkeit. Verankerungen können sich lösen.

Wenn Sie sich auf etwas Neues einlassen, an besonderen Orten meditieren möchten und Ihren Erlebnishorizont durch Selbsterfahrung zu erweitern suchen, ermutige ich Sie zu dieser Reise. Die Meditationen sind überkonfessionell, unabhängig von Ihrer eigenen Glaubenshaltung. Ich freue mich auf Sie, auf einen kleinen Kreis in dem Großes bewirkt werden kann, Lebensfreude und Erholung inbegriffen.

 

Wir bewegen uns achtsam auf den Spuren von drei Kulturen, die die Weltgeschichte prägten, bis hinein in die Gegenwart der Megapole Kairo.

 

Fünf Tage wohnen, meditieren und entspannen direkt am Kraftplatz im Mena House Hotel, gegründet 1886, benannt nach Pharao Menes (1. Dynastie).
Ein 5 Sterne Haus der Luxusklasse, dem Ort angemessen, mit weitläufiger Gartenanlage, beheiztem Pool und Spa-Bereich. In höchstens 10 Gehminuten stehen Sie vor der Cheopspyramide.

 

Koptisches Kairo

das Bindeglied von der altägyptischen Kultur zum Christentum.

 

Islamisches Kairo

auch dort finden wir wunderschöne meditative Orte aber ebenso das sprühende Leben mit allen Facetten im Hier und Jetzt.

 

Informationsabend für TeilnehmerInnen und Interessierte im Dezember 2014.

 

Dagmar Elisa Baier, Meditationsleitung und Hintergrundinformationen,
die den üblichen Rahmen sprengen und ausgetretene Wege verlassen.
Kursgebühr: € 490,00 pro Person

Nach Buchung der Reise und Zahlung der Kursgebühr erhalten Sie, als Dankeschön von mir eine astrologische Analyse (erforderlich hierfür sind Geburtsort, -stunde und -minute) Ihres individuellen emotionalen und mentalen Bezuges zum Reiseziel. Dies gewährt Ihnen einen sinnhaften Einblick über persönliche Entwicklungsmöglichkeiten und kann zu einem intensiveren Austausch mit dem Kraftort führen.

 

Die Reise (Flug, Transfer, Hotel)  kann von jedem Teilnehmer selbst gebucht werden.

 

Für weitere Informationen zur Anmeldung, zu den Ausflügen nach Kairo

(Kosten hierfür sind nicht in der Kursgebühr enthalten)

und Empfehlungen für Ihre Reisebuchung und -organisation bitte mit mir Kontakt aufnehmen. Danke.

 

 

(siehe auch Kraftorte)

Wort-Meditationen

Das Nachgiebige überwindet das Starre
Das Unsichtbare durchdringt das Sichtbare
So wird das Tätige des Nichttuns ersichtlich.
Aussagen ohne Worte
Auswirken ohne Tun
Wenigen gelingt es!

Quelle: Laotse Tao Te King (6. Jh. v. Chr.)
– Das Buch vom Lauf des Lebens. 1996. O.W. Barth. München Wien.

 

Robert Musil (1880 – 1942):

Gab es einen wunderbaren Zusammenhang,

wonach höchste Tätigkeit

im Kern reglos wäre?

Quelle: Robert Musil. Der Mann ohne Eigenschaften. 1978. Hrsg. Adolf Frisé. Rowohlt. Reinbeck b. Hamburg.

 

 

Kraftorte

Irschenberg, Großhub

 

 


Irschenberg, Wilparting

 

 

…..Vielleicht war Wilparting auch eine Zentrale des Baumkultes bei den Bajuwaren. Noch im Jahr 1000 gab es Bäume, unter denen geweissagt wurde.

Quelle: Tafel in der Wallfahrtskirche St. Marinus, St. Anianus. Wilparting

 

 

Silsersee, Sils-Maria

(Engadin, Schweiz)

 

 

 Sils-Maria

Hier saß ich, wartend, wartend, — doch auf Nichts,
Jenseits von Gut und Böse, bald des Lichts
Genießend, bald des Schattens, ganz nur Spiel,
Ganz See, ganz Mittag, ganz Zeit ohne Ziel.

Da, plötzlich, Freundin! wurde Eins zu Zwei —
— Und Zaratustra ging an mir vorbei …

Quelle: Friedrich Nietzsche. Die fröhliche Wissenschaft, la gaya scienza.1882
Anhang, Lieder des Prinzen Vogelfrei

 

 

Liparische Inseln

(Sizilien, Italien)

 

 

 

Gizeh Plateau

(Gizeh, Ägypten)

 

 

 

Kraftorte

Kein Novum, allenfalls die Bezeichnung, die Erde und ihre Orte sind alt.

Dass Menschen in der Natur und an besonderen Orten Kraft und Heilung finden, zieht sich durch Zeiten und Gesellschaften seit den frühesten Zeugnissen der menschlichen Kulturen. Dabei findet die Beziehung des Menschen zur Erde und Natur mal mehr, mal weniger gesellschaftliche Beachtung und wird mal mehr oder weniger vom Herrschaftsanspruch und Nutzungsgedanken des Menschen geprägt (macht euch die Erde untertan, Gen. 1,28).
Im Wohlstand der westlichen Welt entstand über die Epoche der Romantik, der Theosophen im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts, der Hippiekultur der 1960iger Jahre bis hin zu den
aktuellen Umwelt- und Esoterikbewegungen ein spezielles Beziehungsmodell zwischen Mensch und Natur.

Es ist ein gewisser „Luxus“ damit verbunden, sich die Erde nicht direkt persönlich „untertan“
machen zu müssen. Wenn es um nacktes Überleben geht, wovon viele Menschen auf unserer Erde leider betroffen sind, bleiben romantische Gefühle zwangläufig auf der Strecke. Unter Berücksichtigung dieser Aspekte und der Dankbarkeit, mir den Luxus einer anderen Betrachtung leisten zu dürfen, hier meine Erfahrungen mit besonderen geographischen Orten, die auch ich nun Kraftorte nenne:

  • Ein Kraftort ist keine objektive Erscheinung. Nach dem zurzeit gültigen Wissenschaftsparadigma entzieht sich dieses Phänomen natur- und geisteswissenschaftlicher Untersuchung. Mithilfe grenzwissenschaftlicher Methoden werden Versuche unternommen, Orte nach ihrer „Energie“ oder „Ausstrahlung“ zu messen, zu klassifizieren, und einzuteilen.
  • Ein Kraftort muss nicht per se ein Ort der Kraft oder Erholung sein.
  • Auf manche Menschen kann ein solcher Ort beunruhigend wirken, je nach Verfassung, dem Zustand der inneren Ruhe oder Unruhe.
  • Karmische Verwicklungen mit bestimmten Orten können eine Rolle dabei spielen, ob ein Ort angenehme oder unangenehme Gefühle hervorruft.
  • Jemand, der das Bedürfnis nach einem Kraftort verspürt, findet ihn. Eine Reise an einen entlegenen Platz auf dem Globus ist nicht unbedingt erforderlich.
  • Kraftorte ziehen schöpferisch tätige und/oder spirituell orientierte Menschen an, unterstützen Inspirationen und mystische Erfahrungen (s. Beispiele oben).
  • Ein Kraftort lässt sich ergründen durch ein Lauschen auf uns Selbst und auf die Bereitschaft anders und anderes wahrnehmen zu wollen.
  • Suchen wir solche Orte auf und meditieren dort, erhöht das die Achtsamkeit gegenüber uns selbst, der Erde und der gesamten Schöpfung.
  • Ein starker Kraftort kann, wenn wir es erlauben, bedeutende Veränderungen in uns initiieren und/oder beschleunigen.
  • Meditationen an solchen Orten öffnen leichter Türen in andere Dimensionen, sofern man dorthin „reisen“ und sich auf sie einlassen möchte.
  • Kraftorte sind schön, still und meist wohlriechend.
    (Letzteres lässt sich leider von einigen der bedeutendsten Kraftorte der Erde durch die Segnungen des Massentourismus oder/und weil inzwischen Megapolen dort gewachsen sind, nicht uneingeschränkt behaupten).
  • Gibt es einen Ort, der Sie/Dich schon immer fasziniert hat?
  • Ein Kraftort ist und kann ein Ort zur Heilung sein und werden.
  • Er kann nicht nur uns Kraft geben, sondern auch wir dürfen ihm etwas zurückgeben.
  • Orte auf dieser Erde können uns tief berühren, uns dankbar und glücklich über die Schöpfung und unser eigenes Sein werden lassen.
  • Der wahre Kraftort liegt in uns. Besondere Orte in der Außenwelt können uns helfen, ihn aufzuspüren.
  • Wir brauchen keine Messinstrumente, Kenntnisse in Radiästhesie oder anderen geomantischen Bereichen, um die universelle Sprache eines Ortes und dessen Wirkung auf uns zu fühlen und zu verstehen.
  • Unsere Seele sieht mit den Augen und unser Herz leitet uns an den richtigen Ort.
  • Wir, mit unseren Sinnen, den materiellen und feinstofflichen, sind das Maß.

Um diesen Sinnen nachzugehen, sie wiederzufinden und in ihrer Fülle auszuprägen, biete ich Reisen, Wander- und Geh-Meditationen an Orte an, die nicht nur ich für Kraftplätze halte.

Ob es auch welche für Sie sind oder werden, können Sie ergründen, indem Sie alleine, mit anderen und mir losgehen.

 

 

- Reisen nach innen

(unser Kraftort)

 

 

biete ich in Form von:

- Meditationen, Tiefenentspannung

- Geh- und Wandermeditationen

in und um Großhub, Irschenberg an

(bitte beachten Sie hierzu Aktuell)

 

- Reinkarnationstherapie

 

 

- Reisen im Außen

(Kraftorte, die uns nach innen führen)

 

Der kürzeste Weg zu sich selbst führt um die Welt herum

Hermann Graf von Keyserling (1880 – 1946)

Quelle: Das Reisetagebuch eines Philosophen. 2009. Reichl. St. Goar

 

Meditations-

Wander-

und Fastenreisen

 

zu den oben genannten Orten im Ausland

in Planung:

Meditationsreise Ägypten/Kairo 19. – 26. März 2015 (siehe Vorschau Aktuell)