Meditation – mit Freude zur Stille

Seit Jahrzehnten in diversen Meditationspraktiken ausgebildet und geübt, biete ich eine, an die Vipassana*-Praxis angelehnte Meditationsmethode an.

Den Bedürfnissen unserer westlichen Lebensweise und Kultur entsprechend, lege ich dabei besonderen Wert auf Loslassen, Entspannen, die Metta*-Meditation der liebenden Güte und auf Gelassenheit. Disziplin und Strenge werden in den Hintergrund verlegt, da die meisten von uns, durch das vorherrschende Leistungsprinzip, mit diesen beiden Eigenschaften mehr als vertraut sind.

Durch Gelassenheit, Güte, Loslassen und Liebe erreichen wir zunächst einen Entspannungszustand unseres Körpers. Dies ist eine grundlegende Voraussetzung für die Entspannung unseres andauernd in Arbeit befindlichen Geistes. Erst wenn wir tiefe körperliche Entspannung gelernt haben, gelingt uns die Entspannung des Geistes, das eigentliche “Ziel” der Meditation. In dieser Entspannung ist es uns möglich, Stille und Frieden zu erfahren, der natürliche Zustand unseres Geistes.

Aus dieser Stille heraus können wir Entscheidungen mit Weisheit, nicht durch Willenskraft treffen. Willenskraft wird durch einen unruhigen, wenig “wissenden”, überwiegend dem Selbst verpflichteten Geist erzeugt. Meditation gelingt durch Loslassen, Güte, Freude, Liebe, Ruhe und Geduld. Eigenschaften die wir wenig erlernen und geringe Wertschätzung in, durch Konsum, Ökonomie, Zweckmäßigkeiten und Reizüberflutung gesteuerte Lebenswelten erfahren. Falsch verstanden, wird Meditation instrumentalisiert um der Leistungssteigerung zu dienen oder sich dem spirituellen Materialismus zu verschreiben. Beides begünstigt lediglich unsere Vorstellung von uns Selbst und verfehlt den eigentlichen Sinn der Meditation.

Wer keine spektakuläre Performance erwartet, sich im Loslassen, in Liebe, Ruhe, Gelassenheit und stiller Freude im Hier und Jetzt üben möchte, ist herzlich zu den Meditationsabenden willkommen.

Ein günstiger Nebeneffekt ist die positive Wirkung der Meditation auf unseren Körper. Durch wissenschaftliche Studien und Untersuchungen wird dieser Einfluss vor allem auf psychosomatische Beschwerden beobachtet und bestätigt.


Üblicher Ablauf eines Meditationsabends

Nach Einführung in ein bestimmtes Thema zur Meditation und kurze Führung in die Meditation verweilen wir in Stille für ca. 40 Minuten.
Je nach Meditationserfahrung der TeilnehmerInnen auch eine kürzere stille Meditation und im Anschluss eine geführte Meditation.
Abschließend jeweils Zeit für Fragen und Erklärungen.
Einführung in die Gehmeditation an einem Abend des Mediationszyklus.

Es gibt keine Vorschrift zur Meditationshaltung. Hier hindert Strenge gegen sich eine sinnvolle Meditation. Üblicherweise wird im Sitzen meditiert, auf dem Boden oder auf einem Stuhl. Auch im Liegen ist meditieren möglich, fördert aber das Einschlafen, was während der Meditation nicht angestrebt wird.

Eigenes Üben zu Hause ist sinnvoll und günstig.

 

* Vipassana (pali: Einsicht) Achtsamkeits- und Einsichtsmeditation
(Altindischen Ursprungs über Frühbuddhismus bis heute praktizierte Meditationsmethode, vor allem im Theravada-Buddhismus)

* Metta (pali: mettā; sanskrit: maitrī ‚Freundschaft‘; engl: loving kindness) dient als Meditationsobjekt;
Übersetzungen für metta sind: Freundlichkeit, aktives Interesse an Anderen, Liebe, Freundschaft, Sympathie, liebende Güte oder Allgüte.

Wort-Meditationen

Das Nachgiebige überwindet das Starre
Das Unsichtbare durchdringt das Sichtbare
So wird das Tätige des Nichttuns ersichtlich.
Aussagen ohne Worte
Auswirken ohne Tun
Wenigen gelingt es!

Quelle: Laotse Tao Te King (6. Jh. v. Chr.)
– Das Buch vom Lauf des Lebens. 1996. O.W. Barth. München Wien.

 

Robert Musil (1880 – 1942):

Gab es einen wunderbaren Zusammenhang,

wonach höchste Tätigkeit

im Kern reglos wäre?

Quelle: Robert Musil. Der Mann ohne Eigenschaften. 1978. Hrsg. Adolf Frisé. Rowohlt. Reinbeck b. Hamburg.

 

 

Kraftorte

Irschenberg, Großhub

 

 


Irschenberg, Wilparting

 

 

…..Vielleicht war Wilparting auch eine Zentrale des Baumkultes bei den Bajuwaren. Noch im Jahr 1000 gab es Bäume, unter denen geweissagt wurde.

Quelle: Tafel in der Wallfahrtskirche St. Marinus, St. Anianus. Wilparting

 

 

Silsersee, Sils-Maria

(Engadin, Schweiz)

 

 

 Sils-Maria

Hier saß ich, wartend, wartend, — doch auf Nichts,
Jenseits von Gut und Böse, bald des Lichts
Genießend, bald des Schattens, ganz nur Spiel,
Ganz See, ganz Mittag, ganz Zeit ohne Ziel.

Da, plötzlich, Freundin! wurde Eins zu Zwei —
— Und Zaratustra ging an mir vorbei …

Quelle: Friedrich Nietzsche. Die fröhliche Wissenschaft, la gaya scienza.1882
Anhang, Lieder des Prinzen Vogelfrei

 

 

Liparische Inseln

(Sizilien, Italien)

 

 

 

Gizeh Plateau

(Gizeh, Ägypten)

 

 

 

Kraftorte

Kein Novum, allenfalls die Bezeichnung, die Erde und ihre Orte sind alt.

Dass Menschen in der Natur und an besonderen Orten Kraft und Heilung finden, zieht sich durch Zeiten und Gesellschaften seit den frühesten Zeugnissen der menschlichen Kulturen. Dabei findet die Beziehung des Menschen zur Erde und Natur mal mehr, mal weniger gesellschaftliche Beachtung und wird mal mehr oder weniger vom Herrschaftsanspruch und Nutzungsgedanken des Menschen geprägt (macht euch die Erde untertan, Gen. 1,28).
Im Wohlstand der westlichen Welt entstand über die Epoche der Romantik, der Theosophen im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts, der Hippiekultur der 1960iger Jahre bis hin zu den
aktuellen Umwelt- und Esoterikbewegungen ein spezielles Beziehungsmodell zwischen Mensch und Natur.

Es ist ein gewisser „Luxus“ damit verbunden, sich die Erde nicht direkt persönlich „untertan“
machen zu müssen. Wenn es um nacktes Überleben geht, wovon viele Menschen auf unserer Erde leider betroffen sind, bleiben romantische Gefühle zwangläufig auf der Strecke. Unter Berücksichtigung dieser Aspekte und der Dankbarkeit, mir den Luxus einer anderen Betrachtung leisten zu dürfen, hier meine Erfahrungen mit besonderen geographischen Orten, die auch ich nun Kraftorte nenne:

  • Ein Kraftort ist keine objektive Erscheinung. Nach dem zurzeit gültigen Wissenschaftsparadigma entzieht sich dieses Phänomen natur- und geisteswissenschaftlicher Untersuchung. Mithilfe grenzwissenschaftlicher Methoden werden Versuche unternommen, Orte nach ihrer „Energie“ oder „Ausstrahlung“ zu messen, zu klassifizieren, und einzuteilen.
  • Ein Kraftort muss nicht per se ein Ort der Kraft oder Erholung sein.
  • Auf manche Menschen kann ein solcher Ort beunruhigend wirken, je nach Verfassung, dem Zustand der inneren Ruhe oder Unruhe.
  • Karmische Verwicklungen mit bestimmten Orten können eine Rolle dabei spielen, ob ein Ort angenehme oder unangenehme Gefühle hervorruft.
  • Jemand, der das Bedürfnis nach einem Kraftort verspürt, findet ihn. Eine Reise an einen entlegenen Platz auf dem Globus ist nicht unbedingt erforderlich.
  • Kraftorte ziehen schöpferisch tätige und/oder spirituell orientierte Menschen an, unterstützen Inspirationen und mystische Erfahrungen (s. Beispiele oben).
  • Ein Kraftort lässt sich ergründen durch ein Lauschen auf uns Selbst und auf die Bereitschaft anders und anderes wahrnehmen zu wollen.
  • Suchen wir solche Orte auf und meditieren dort, erhöht das die Achtsamkeit gegenüber uns selbst, der Erde und der gesamten Schöpfung.
  • Ein starker Kraftort kann, wenn wir es erlauben, bedeutende Veränderungen in uns initiieren und/oder beschleunigen.
  • Meditationen an solchen Orten öffnen leichter Türen in andere Dimensionen, sofern man dorthin „reisen“ und sich auf sie einlassen möchte.
  • Kraftorte sind schön, still und meist wohlriechend.
    (Letzteres lässt sich leider von einigen der bedeutendsten Kraftorte der Erde durch die Segnungen des Massentourismus oder/und weil inzwischen Megapolen dort gewachsen sind, nicht uneingeschränkt behaupten).
  • Gibt es einen Ort, der Sie/Dich schon immer fasziniert hat?
  • Ein Kraftort ist und kann ein Ort zur Heilung sein und werden.
  • Er kann nicht nur uns Kraft geben, sondern auch wir dürfen ihm etwas zurückgeben.
  • Orte auf dieser Erde können uns tief berühren, uns dankbar und glücklich über die Schöpfung und unser eigenes Sein werden lassen.
  • Der wahre Kraftort liegt in uns. Besondere Orte in der Außenwelt können uns helfen, ihn aufzuspüren.
  • Wir brauchen keine Messinstrumente, Kenntnisse in Radiästhesie oder anderen geomantischen Bereichen, um die universelle Sprache eines Ortes und dessen Wirkung auf uns zu fühlen und zu verstehen.
  • Unsere Seele sieht mit den Augen und unser Herz leitet uns an den richtigen Ort.
  • Wir, mit unseren Sinnen, den materiellen und feinstofflichen, sind das Maß.

Um diesen Sinnen nachzugehen, sie wiederzufinden und in ihrer Fülle auszuprägen, biete ich Reisen, Wander- und Geh-Meditationen an Orte an, die nicht nur ich für Kraftplätze halte.

Ob es auch welche für Sie sind oder werden, können Sie ergründen, indem Sie alleine, mit anderen und mir losgehen.

 

 

- Reisen nach innen

(unser Kraftort)

 

biete ich in Form von:

  • Meditationen, Tiefenentspannung
  • Geh- und Wandermeditationen

in und um Großhub, Irschenberg an

(beachten Sie hierzu aktuelle Infos)

 

  • Regressions- und Reinkarnationstherapie
    (therapeutische Rückführungen), nicht hypnotisch

 

 

- Reisen im Außen

(Kraftorte, die uns nach innen führen)

 

Der kürzeste Weg zu sich selbst führt um die Welt herum

Hermann Graf von Keyserling (1880 – 1946)

Quelle: Das Reisetagebuch eines Philosophen. 2009. Reichl. St. Goar

 

  • Meditations-
    Wander-
    und Fastenreisen

 

zu den oben genannten Orten im Ausland

derzeit kein Angebot

(konkrete Infos und Daten für das nächste Reiseprojekt, sobald bekannt, unter Aktuell)

 

Liebe Besucher des Treffpunktes:

Der “Treffpunkt” ist grundsätzlich offen für selbstverfasste qualitätsvolle Lyrik oder Prosa zum Themenkreis Wege zur Heilung, Gesundheit, Lebensfreude, Philosophie. Bitte Kontakt mit mir aufnehmen.

Die geschätzten Beiträge im Treffpunkt geben die Meinungen der AutorInnen wieder, sind daher unabhängig von Interessen der Heilpraxis und der Betreiberin der Homepage.

Wer als Geste einer Wertschätzung an die AutorInnen der freigegebenen Gedichte spenden möchte, darf das herzlich gerne.

Danke für Ihr/Dein Interesse!